Weimar: Unfallserie auf dem Ettersberg

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

WEIMAR (tag). Bei Glatteis und schlechter Sicht sind am Silvestermorgen auf dem Ettersberg bei Weimar  sechs Fahrzeuge verunglückt. Als Erster war ein Kleintransporter in der Nähe des Obelisken von der Zubringerstraße zur Gedenkstätte Buchenwald, der sogenannten Blutstraße, abgekommen. Der Fahrer warnte nachfolgende Fahrzeuge, doch schon der dritte Pkw konnte einen Auffahrunfall nicht mehr vermeiden. Als der gerufene Winterdienst bereits vor Ort war, wurde das Streufahrzeug von einem Passat gerammt. Alle Unfälle blieben ohne Verletzte. Der Sachschaden geht in die Tausende. - TA-Leserin Carola Pohl hielt einen Teil des Geschehens geistesgegenwärtig auf Video fest.

Aktuelle Videos finden Sie unter: www.thueringer-allgemeine.de

4 Kommentare

  1. Brunhilde - 20. Januar 2010

    Danke Tom, ich bin ganz ihrer Meinung.Und zu Norbert, ein paar Sekunden später und der Arbeiter(mit Sicherheit ein Famielienvater)wäre getroffen worden.Diese Ignoranz macht mich wirklich sauer!!!Zu Herrn Kunst,der Winterdienst ist nicht nur für Weimar zuständig, auch für Schöndorf, Tröbsdorf, Gaberndorf, Süssenborn und sicher noch andere dir mir gerade nicht einfallen. Und alle wollen gleichzeitig schwarze Strassen. Dann wird der Schnee von den Fusswegen wieder auf die Strasse geschmissen und breit gefahren, schon war die Arbeit umsonst. Und wo soll der Winterdienst den Schnee (dieses Jahr besonders viel) hinschieben wenn in vielen Strassen rechts wie links Autos parken. Dann ist und war in vielen Städten das Salz knapp. Fahren sie mal nach Erfurt, da sieht´s auch nicht besser aus!!! Für Strassen gibt es kein Salzverbot sonst sähe es schlimmer aus.Danke.

  2. Tom - 16. Januar 2010

    Die Verkehrsteilnehmer sollten lieber mal ihr Fahrverhalten der Witterung anpassen! Sehr geehrter Herr Kunst, sichtbare Markierungen auf allen Straßen, das kann nur ein Witz sein. Wir nennen dieses Wetterphänomen in unseren Breiten “Winter” ;-)

  3. Norbert - 3. Januar 2010

    Was wollte uns die Leserin damit zeigen?

  4. Maximilian Kunst - 3. Januar 2010

    Solche Vorkommnisse sollten niemanden in Weimar wirklich verwundern. Der sogenannte Winterdienst ist ja nicht einmal die Buchstaben wert, mit denen er geschrieben wird. Selbst die Hauptverkehrswege der Stadt bleiben tagelang ungeräumt und ungestreut, von den Wohngebieten ganz zu schweigen. Liegengelassener Schnee verwandelt die Nebenstrassen in spiegeglatte Rutschbahnen, die Gehwege sind eine einzige Schneeverwehung und Strassenmarkierungen kann man unter der festgefahrenen Decke mit der Lupe suchen. “Du merkst sofort, wenn du nach Weimar kommst. Daran, wenn es dich als erstes auf die F***** haut,” wie es als geflügeltes Wort inzwischen in den Nachbarkommunen kursiert. Nimmt man dazu noch das hanebüchene Salzverbot, könnte man meinen, die zuständige Behörde würde vorsätzlich den Strassenverkehr gefährden.

Einen Kommentar schreiben

Alle Felder mit * sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.
Die eMail-Adresse wird nicht veröffentlicht.