Bauhaus-Weihnachtsmarkt: Kunstvoll, witzig und kitschig

Sonntag, 13. Dezember 2009

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Für den Besucher kam er nicht sonderlich stimmungsvoll daher, der samstägliche Weihnachtsmarkt im und hinter dem Hauptgebäude der Bauhaus-Universität. Doch die Geschenkideen, die er bot, waren exklusiv und einfach Spitze.

Text: Sabine SCHMIDT
Video:Johannes ROMEYKE

WEIMAR. Ein Bastelbogen für eine Weihnachtspyramide aus 24 Teilen, die einzig richtig ineinandergesteckt werden müssen und die nur einen Nagel als Achse und Teelichter braucht, um sich zu drehen - das war die Geschenkidee, die Architekturstudentin Paula Ott anbot. Und sie hatte Erfolg damit. Kurz nach 13 Uhr waren 50 Exemplare verkauft und nur noch Bestellungen möglich. Nebenan gab es witzige Plüschtiere, Ohrhänger mit Christbaumkugeln und originelle Faltschachteln, während die “Pappkameraden” als Gegenpart zum Stehsammler den handlichen Gehsammler zum Befördern von Zeitschriften und Magazinen anboten. Postkarten, Bilder und Bücher gab es in Hülle und Fülle.
Die einen brachten mit hintergründigem Humor, andere durch ihre Symbolhaftigkeit und strengen Linien. Trotz des Mottos “Kauf dir ein Stück Bauhaus” brach Produktdesignerin Henriette Gruber mit einem Tabu. “Am Bauhaus hat es nie Kitsch gegeben. Es war einfach Zeit, das zu ändern”, meinte sie lachend und bot im kitschig vergoldeten Mini-Rahmen zwei Hirsche im Liebesrausch an.

Aktuelle Videos finden Sie unter: www.thueringer-allgemeine.de

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